Wofür ist das? Wenn du ein neues Projekt anlegst, füllt Grundsteine das Feld Projekt-Nummer schon mit einem Vorschlag. Du musst dir also nicht merken, welche Nummer zuletzt dran war.
Wie funktioniert's? Wir schauen auf die Nummer deines zuletzt angelegten Projekts, erkennen daran dein Nummernschema und zählen die höchste Nummer aus genau diesem Schema um eins hoch.
Der Vorschlag entsteht in zwei Schritten:
Schema erkennen: Wir nehmen die Nummer deines zuletzt angelegten Projekts als Vorlage. Nur das Anlegen zählt — ein bestehendes Projekt zu öffnen oder zu bearbeiten ändert daran nichts.
Hochzählen: Aus allen Nummern, die zu diesem Schema passen, suchen wir die höchste und zählen sie um eins hoch. Führende Nullen bleiben erhalten: aus 0042 wird 0043.
Du kannst den Vorschlag jederzeit überschreiben und eine beliebige eigene Nummer eintippen.
Ein Schema erkennen wir daran, was vor und hinter der letzten Ziffernfolge steht. Ist das gleich, gehören die Nummern für uns zusammen:
0001 und 0002 → gleiches Schema (nichts davor, nichts dahinter)
EB-0001 und EB-0002 → gleiches Schema (beide beginnen mit EB-)
2026/001 und 2026/002 → gleiches Schema (beide beginnen mit 2026/)
EB-0001 und 0002 → unterschiedliche Schemata
900112 und 260001 → gleiches Schema, obwohl sie verschieden aussehen. Beide bestehen nur aus Ziffern ohne Trennzeichen. Wie lang eine Nummer ist oder wofür ihre Ziffern stehen, fließt nicht in die Erkennung ein.
Der letzte Punkt ist wichtig, wenn du dein Schema wechseln möchtest.
Viele ändern ihre Nummerierung irgendwann, etwa weil die alte beispielsweise zu unübersichtlich war. Damit der Vorschlag deinem neuen Schema folgt, muss es sich für uns erkennbar vom alten unterscheiden.
Reine Ziffernfolgen unterscheiden sich nicht. Sind altes und neues Schema beide nur Ziffern ohne Trennzeichen, sind sie für uns ein einziger Nummernkreis — und darin gewinnt immer die höchste Nummer. Liegt deine höchste Altnummer über deinen neuen Nummern, schlagen wir dir weiter Nummern aus dem alten Bereich vor, auch wenn du sie längst nicht mehr verwendest.
Die Lösung: ein Trennzeichen. Gib deinem neuen Schema ein Zeichen, das im alten nicht vorkommt — einen Bindestrich, einen Schrägstrich oder ein kurzes Kürzel. Aus 260001 wird zum Beispiel 26-0001, 2026/001 oder EB-0001. Damit ist es ein eigener Nummernkreis und die alten Nummern spielen für den Vorschlag keine Rolle mehr.
So gehst du vor:
Öffne dein zuletzt angelegtes Projekt — nicht irgendein Projekt, sondern das neueste. Nur dieses ist die Vorlage für den nächsten Vorschlag.
Ändere dort das Feld Projekt-Nummer einmalig in die neue Schreibweise, also zum Beispiel 26-0001 statt 260001.
Fertig. Das nächste Projekt bekommt 26-0002 vorgeschlagen, danach 26-0003 und so weiter.
Zwei Dinge dabei:
Deine alten Projekte behalten ihre Nummern und müssen nicht angefasst werden.
Behalte das Trennzeichen bei. Tippst du später wieder eine Nummer in der alten Schreibweise ein, wird diese zur neuen Vorlage — und der Vorschlag springt zurück in den alten Nummernkreis.
Lücken werden nicht aufgefüllt. Löschst du ein Projekt mitten in deiner Nummerierung, springt der Vorschlag nicht dorthin zurück. Es geht immer oberhalb der höchsten vergebenen Nummer weiter, damit deine Nummerierung fortlaufend bleibt.
Gelöschte Projekte zählen nicht mit. Ihre Nummern werden beim Vorschlag nicht mehr berücksichtigt.
Doppelte Nummern sind nicht möglich. Trägst du eine Nummer ein, die es schon gibt, weist Grundsteine sie beim Speichern ab und nennt dir die zuletzt vergebene Nummer.
Das Zeichen # ist in der Projekt-Nummer nicht erlaubt. Es ist für die automatische E-Mail-Dokumentation reserviert, bei der du die Projektnummer mit vorangestellter Raute in den Betreff schreibst. Als Trennzeichen eignen sich - oder /.
Eine feste Startnummer lässt sich derzeit nicht hinterlegen. Es gibt aktuell keine Einstellung, in der du die nächste zu verwendende Nummer vorgibst. In der Praxis ersetzt der Weg oben das: Du stellst dein Schema einmal ein und der Vorschlag folgt dir danach von selbst.